Festes Gärgut und aufbereiteter Hofdünger als Grunddüngung mit wichtigen Nährstoffen und positiven Effekten auf Humusaufbau und Bodenfruchtbarkeit.
Festes Gärgut
Festes Gärgut bezeichnet den festen Rückstand, der am Ende des Vergärungsprozesses in Biogasanlagen entsteht. Zu den Ausgangsmaterialen gehören Grüngut wie Laub, Rasen und Strauchschnitt, Rüst- und Lebensmittelabfälle sowie Speisereste. Festes Gärgut ist ein wertvoller organischer Dünger der insbesondere im Ackerbau eingesetzt wird und einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leistet. Der Einsatz im Biolandbau ist erlaubt, sofern die entsprechende Vergärungsanlage auf der FiBL-Betriebsmittelliste aufgeführt ist. Gemäss den Richtlinien von Bio Suisse darf festes Gärgut nur innerhalb eines Radius von maximal 40 km (Luftlinie) vom Standort der Anlage transportiert werden.
Im Unterschied zu Kompost kann der Phosphorgehalt im festen Gärgut nicht über drei Jahre verteilt angerechnet werden. Zudem darf innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren nicht mehr als 25 Tonnen Trockensubstanz (TS) pro Hektar ausgebracht werden. Der Stickstoff-Ausnutzungsgrad beträgt standardmässig 20 % des Gesamtstickstoffs (Nges), (Siehe Wegleitung zur Suisse Bilanz).
Aufbereiteter Hofdünger
Als aufbereiteter Hofdünger versteht sich die Mischung aus Geflügelmist, festem Gärgut und Pferdemist. Die Nährstoffgehalte werden bei aufbereitetem Hofdünger nach Menge der Komponenten berechnet. Das heisst bei einer Mischung mit Geflügelmist, festem Gärgut und Pferdemist werden Sie drei Buchungen im Hoduflu erhalten. Grössere Mengen müssen vorher angefragt werden, da die Verfügbarkeit nicht immer gewährleistet ist. Auf Wunsch können je nach Situation und Bestellmenge auch Mischungen verschiedener Produkte erstellt werden.
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